Bürgerentlastungsgesetz bringt Vorteile in der Kranken- und Pflegeversicherung

Ab dem 01.01.2010 genießen sowohl privat als auch gesetzlich Krankenversicherte Steuervorteile in der Kranken- und Pflegeversicherung. Das Bundesministerium der Finanzen sieht es als Bestandteil der größten Steuerentlastung der bundesdeutschen Geschichte.

Sofort ab dem 1. Januar 2010 wird die Entlastung in den Taschen der Bürger ankommen – die unmittelbare Übertragung auf das Lohnsteuerverfahren macht es möglich.
Berücksichtigt wurde bei der Neuregelung, dass die Höhe der Aufwendungen bei privat Versicherten unterschiedlich ist, weil z. B. Faktoren wie Alter, Gesundheitszustand eine Rolle spielen. Wer seine Kinder privat absichert, der kann dies künftig auch besser steuerlich geltend machen.
Die Neuregelung stellt außerdem sicher, dass es im Hinblick auf die geleisteten Vorsorgeaufwendungen zu keiner Schlechterstellung gegenüber dem geltenden Recht kommt.
Rund 85% aller steuerbelasteten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer profitieren von der Neuregelung. Aber auch für andere Berufsgruppen zahlt das Gesetz sich aus: Fast die Hälfte aller steuerbelasteten Beamten (44%) und gut 54% der Selbständigen haben mehr Geld in der Tasche.

Bisher können Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung zusammen mit anderen Vorsorgeaufwendungen nur bis zu einer Höhe von 2.400 € oder 1.500 € steuerlich berücksichtigt werden. Künftig steigen die Abzugsvolumina um 400 Euro, also im ersten Fall auf 2.800 Euro, im zweiten auf 1.900 Euro. Darüber hinaus wird sichergestellt, dass die für eine Basiskranken- und Pflegepflichtversicherung gezahlten Beiträge voll abziehbar sind. Eine betragsmäßige Deckelung wird es insoweit zukünftig also nicht mehr geben. Liegt der Steuerzahler mit seinen Vorsorgeaufwendungen unter den neuen Grenzen, dann kann er diese steuerlich vollumfänglich ansetzen. Wendet er für seine Basiskrankenversicherung und Pflegepflichtversicherung allerdings mehr auf als 2.800 Euro bzw. 1.900 Euro, kann er seine tatsächlichen Ausgaben für die Basiskrankenversicherung aufwenden.

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Dokumentationspflicht in der Anlageberatung

Die Dokumentation bei der Beratung zur Geldanlage ist ab dem 1.01.2010 für alle Anlageberatungen zur Pflicht geworden.

Für Versicherungen gilt dies schon seit der Einführung der EU-Vermittlerrichtlinie am 22. Mai 2007.
Kunden der SinnGewinn Finanzplanung wird vieles vertraut vorkommen. Das versiko-Lösungshaus mit dem ich seit 2005 standardmäßig gearbeitet habe, deckte bereits wichtige Teile des Anforderungsprofils für eine Anlage ab und visualisierte sie zugleich.
Pflicht ist, den Inhalt jeder Anlageberatung bei Privatanlegern zu protokollieren und dem Kunden eine Ausfertigung des Protokolls auszuhändigen. Die Protokollierung des wesentlichen Verlaufs des Beratungsgesprächs muss insbesondere die Angaben und Wünsche des Kunden sowie die vom Berater erteilten Empfehlungen und die für diese Empfehlungen maßgeblichen Gründe enthalten. Das Protokoll soll dem Kunden vor Vertragsschluss ausgehändigt werden, um die korrekte Wiedergabe der Beratung kontrollieren zu können.

Weihnachtstipp: SinnGewinn Finanzplanung empfiehlt die Tropenwald Stiftung Oro Verde.

Die als gemeinnützig anerkannte Stiftung konzentriert sich auf konkrete, dauerhaft wirksame Beiträge zur Erhaltung der Tropenwälder. Die Arbeiten werden organisiert und koordiniert von einem kleinen interdisziplinären Managementteam in der Bonner Zentrale.

OroVerde (= Grünes Gold) wurde im Jahr 1989 von renommierten Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Naturwissenschaften gegründet. Initiator (ehemals ehrenamtlicher Stiftungsratsvorsitzender) war Prof. Dr. Wolfgang Engelhardt, Ehren-Präsident des Deutschen Naturschutzrings (DNR), des Dachverbandes der Natur- und Umweltschutzverbände.

Seit Gründung initiiert OroVerde Schutzprojekte, konzipiert sie und fördert sie finanziell. Die Durchführung erfolgt durch sorgfältig ausgewählte, zuverlässige Partner vor Ort. OroVerde-Fachleute begleiten die Projekte permanent und überwachen die Verwendung der Finanzmittel.
Hauptbestandteile der Projekte: Wiederaufforstung, Umweltbildung, Einführung waldschonender Wirtschaftsweisen, Einrichtung von Schutzgebieten – in jedem Projekt Hilfe zur Selbsthilfe. Derzeitige Schwerpunktländer: Guatemala, Honduras, Kuba, Surinam, Ecuador, Venezuela und Indonesien.
In Deutschland liegt der Schwerpunkt auf Umweltbildung und -information zum Thema Tropenwald sowie Förderung des Informationsaustausches zwischen Naturschutzorganisationen, Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Es werden Aktionen durchgeführt, die zur Sensibilisierung für das Thema Tropenwald in Deutschland beitragen.
Bitte besuchen Sie die schön gestalteten Seiten von Oro Verde im Internet: www.oroverde.de . Unterstützen Sie die Arbeit von Oro Verde mit einer Spende.

Jetzt aber schnell!

Die letzten Tage des Steuerjahres 2009 sind angezählt. Wenn Sie in diesem Jahr noch nicht Ihren Steuervorteil für 2009 auf den Weg gebracht haben. wird es wirklich Zeit. Jetzt kommt es sogar schon auf die einzelnen Tage an. In der Regel muss das Geld in diesem Steuerjahr fließen, damit es vom Finanzamt anerkannt wird.
Wenn Sie Ihren Steuervorteil noch sichern wollen, wenden Sie sich bitte umgehend an Ihren Berater, damit er noch alle Formulare vorbereiten kann. Ab dem 23.12.2009 befindet sich Ihr Berater Fritz Pieper im Weihnachtsurlaub.